26. August 2021

Eine Konzentration an Glücksgefühlen: Collegium 1704 zum Auftakt von FELI!X

Es ist das letzte Augustwochenende in Köln. Das bedeutet zum dritten Mal Bühne frei für das Festival FEL!X und damit in Aussicht gestelltes Glücklichsein über das Erklingen Alter Musik in Philharmonie und Stadt im Umfeld der jeweils neuen regulären Saisonspielzeit. Die Eröffnung führte dabei Václav Luks' Collegium 1704 und Collegium Vocale 1704 zurück in den Saal, um die aktuellste Zelenka-Einspielung zu präsentieren. Es ist die Missa 1724 getaufte Zusammenstellung von einzelnen in diesem Jahre und teils 1725 vom Komponisten für die sächsische Hofkapelle angefertigten Ordinariumssätzen, die einmal mehr das Verbreitungsansinnen der sich Zelenkas Schaffen verpflichtenden Ensembles aus Prag auf den Plan riefen. Ihm stellte Luks die Laudate-pueri-Vertonung Vivaldis in G-Dur an die Seite, deren Autographabschrift von circa 1730 noch im Zelenka'schen Dresden lagert und der der jungen Sopransolistin Nikola Hillebrand Gelegenheit gab, dem Namen des Fests Rechnung zu tragen.

BACHTRACK COLLEGIUM 1704 KÖLN

© Jens Klier | Bachtrack Ltd

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NIKOLAHILLEBRAND

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